BMW 1500 – Die „Neue Klasse“

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Schwieriger Start für den BMW 1500

Kein gelungener Verkaufsstart, der Erfolg kam trotzdem.

Noch vor wenigen Jahren sah es für BMW nicht eben rosig aus. Die Pleite war bereits greifbar und die Übernahme durch  Daimler-Benz konnte in letzter Sekunde nur durch Großaktionär Herbert Quand verhindert werden. Das Werk war also gerade so aus den roten Zahlen heraus – es auf die Erfolgsspur zu bringen sollte der BMW 1500 meistern. Eine turbulente Zeit, die weiter angeheizt wurde mit Lieferschwierigkeiten. Anfang Juni im Jahre 1962 registrierte BMW nämlich bereits fast 25.000 Vorbestellungen und die Kunden warteten. Im September war es dann soweit, die Produktion lief an. Nur war das wohl doch zu früh – BMW quälte sich und die Kunden mit einer zunehmenden Fehlerquote. Gründe dafür mag es einige gegeben haben, genannt seien der Großteil an Gastarbeitern und natürlich die ungelernten Arbeitskräfte. Die Zeit drängte und so wurde ein Fahrzeug präsentiert, was heutzutage als „Bananenprodukt“ bekannt ist: Reift beim Kunden. Die Angelegenheit drohte unschön zu werden und das noch junge Image von BMW zu schädigen.

Wichtige und absolut notwendige Schritte waren notwendig, um dem Sorgenkind auf die Sprünge zu helfen. Von der Produktionsleitung wurde ein mehrstufiges System der
Qualitätsprüfung eingeführt und mitte 1963 stieg die Produktionsqualität des BMW 1500 deutlich an. So war der 1500 endlich das, wozu er geplant wurde: die „Neue Klasse“. Er war das Bindeglied zwischen Kleinwagen und der gehobenen Klasse im Hause BMW.

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