Citroën SM – Schneller „Grand Tourisme“

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Design aus dem Windkanal

Citroën SM Automatique Export von 1971

Nicht eben unauffällig: die Linie des Citroën SM lässt erahnen, woher die markante Linienführung der Karosse stammt – direkt aus dem Windkanal. So verbrachten die Designer Stunde um Stunde im Windkanal, um eine bestmögliche Form zu finden, welche dem Wind wenig Angriffsfläche bot. Der Aufwand hat sich gelohnt! Der Wert für „cw x A“ (also das Produkt aus Luftwiderstandsbeiwert und Stirnfläche) fällt mit 0,46 um 25% geringer aus als bei der Basis Citroën DS.  Seine glattflächige Form wird von keinem einzigen Winkel aufgebrochen, der die Luftströmung stören könnte. Selbst die eindrucksvollen Scheinwerfer wurden von den Designern hinter einer Glasabdeckung abgeschottet. Und wo ist das Nummernschild? Natürlich ebenfalls hinter der „Vitrine“. In Deutschland war dazu eine Sondergenehmigung notwendig, weil böse Zungen behaupteten das Kennzeichen sei schwerer abzulesen. Ästhetik hatte der SM also, wenn auch vielleicht nicht unbedingt dem Geschmack einer breiten Käuferschicht entsprechend.

Das sollte denen egal sein, wo das Design des SM voll ins Herz getroffen hat. Puristen schätzen besonders dessen Seitenansicht. In der Sicht von vorn (wie in dem Foto oben) wirken die Züge sehr maskulin, erst die Seitenansicht zeigt den ganzen Charakter des Fahrzeuges. Die flache Windschutzscheibe, das fünfeckige Heckfenster und die hintere Schürze verleihen dem SM Dynamik und diese ganz eigene Formensprache.

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