Citroën SM – Schneller „Grand Tourisme“

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Motor von Maserati – kostspielige Diva

Kein Unfallwagen, sondern der SM Prototype raccourci von 1973

Kommen wir zu dem Herzstück des Citroën SM – dem Motor. Dieser sorgt nicht immer für verzückte Gesichter bei seinen Besitzern. Das Triebwerk von Maserati ist technisch aufwändig und kompliziert zu warten. Es gab den SM mit 2,7l und 154–178 PS und als 3,0l mit 180 PS. Das treibt natürlich die Kosten in die Höhe, falls doch ein Zipperlein (oder schlimmer) auftritt. Der V6 passt klar zu einer sportlichen Fahrweise, nicht unbedingt schlimm. Schließlich wollte der SM sportlicher sein – für die Reise waren aber dann doch hohe Drehzahlen notwenig bis zu seiner Vmax von 220 km/h. Anders als die Alltagsmotoren des DS verlangte der Hochleistungsmotor des SM nach einer peniblen Wartung. Dazu gesellten sich noch diverse Kinderkrankheiten, die ihm den Ruf einbrachten kapriziös und unzuverlässig zu sein. Die bereits angesprochene und regelmäßige Wartung zog kostspielige Reparaturen nach sich, wenn doch ein Problem ausgesessen wurde. Das installierte Fünfganggetriebe kam von Citroën, wobei die letzten beiden Gänge extra lang übersetzt sind um mühelos über die Autobahn zu gleiten. Und genau dafür wurde der SM schließlich entwickelt.

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