Fiat 500 – Automobil der Generationen

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Dante Giacosa mobilisiert die Massen

Ab 1965: der Fiat 500F

Leitender Chefkonstrukteur bei dem Fiat 500 Projekt war Dante Giacosa. Eben dieser hatte auch schon den Vorläufer Fiat Topolino entwickelt. Geplant war der Fiat 500 als Zweisitzer, um sich intern keine Konkurrenz zum viersitzigen Fiat 600 zu schaffen. Für den Vortrieb sorgte ein luftgekühlter Zweizylinder-Zweitakter mit 480 cm³ Hubraum, der seinen Platz im Fahrzeugheck fand. Er leistet 13 PS und musste 370 Kilogramm beschleunigen. Immerhin 85 km/h waren möglich. Auch damals war das Baukastensystem schon bekannt und so teilte sich der 500 seine Achsen und das Bremssystem mit dem Fiat 600. Aber damit war die Arbeit für Giacosa noch nicht beendet, denn die Kundschaft forderte mehr Leistung und weitere zwei Sitzplätze. Fiat reagierte prompt und schon im Herbst 1957 wurde der Fiat 500 in der Variante „Normale“ (in Deutschland „Luxus“) mit einer Sitzbank hinten, Seitenfenster zum kurbeln und 15 PS Leistung vorgestellt. Die Höchstgeschwindigkeit kletterte um 5 hm/h auf nun 90 km/h bei gleichem Verbrauch von 4,5 Liter pro 100 Kilometer.

Mehr Leistung, sportlichere Optik: der Fiat 500 Sport von 1959

1958 folgte die Version „Sport“, die über den Köpfen der Passagiere ein festes Blechdach für bessere Aerodynamik und höhere Stabilität bot. Der Hubraum wuchs auf 499,5 cm³ und die Leistung auf 21,5 PS. Ausschließlich in Weiß mit roten Streifen, ab 1959 dann auch mit kleinem Faltdach verfügbar, erreichte der Fiat 500 Sport 105 km/h. In Deutschland wird er nie offiziell angeboten und ist heute auf dem Oldtimermarkt eine gesuchte Rarität.

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