Audi Ur-Quattro – Macher statt Poser

Das Konzept zum ersten Audi Quattro (auch als Ur-Quattro bekannt) war ziemlich simpel: das Fahrzeug sollte am Boden kleben und Beschleunigung effektiv umsetzen. Der damals leitende Designchef Hartmut Warkuß umschrieb das so: „Der Quattro soll nicht die Eleganz, sondern sein Können in den Vordergrund bringen.“ Und wie er damit Recht haben sollte! Fragt man heute Fans der Marke Audi nach seinem persönlichen Wunschmodell, wird mit großer Wahrscheinlichkeit eben dieser erste Audi Quattro genannt. Was ist an diesem eckigen Fahrzeug, mit denen für die 80er Jahre typischen Formen eigentlich so besonders?

Audi Quattro – irgendwie anders

Audi Ur-Quattro von 1980

Ganz nüchtern betrachtet ist das Fahrzeug nicht wirklich schön, es gab zu damaliger Zeit durchaus attraktivere Modelle im Angebot. Doch keines, was Leistung, Rennsport, Sound und diese Mystik so glaubhaft verkörperte. Von der Presse wurde der neue Star am Audi Himmel gefeiert, als Superlative bezeichnet und so kam wie es kommen musste, der Ur-Quattro wurde tatsächlich zur Legende und ist es bis heute geblieben. Das Auto muß auf einen wirken, dann zeigt sich diese ganz eigene Schönheit, welche der Betrachter durchaus verfallen kann. Denn was kam eigentlich nach dem Quattro? Es ist schwer ein Modell zu nennen, daß es schaffte in diese Fußstapfen zu treten – ein gutes Zeichen etwas wirklich einmaliges geschaffen zu haben.

Fiat 500 – Automobil der Generationen

Fast vier Millionen Fahrzeuge wurden zwischen 1957 und 1977 gebaut. Eine Legende die nicht mit Superlativen protzte und genau deswegen so erfolgreich war. Die Rede ist vom Fiat 500, dem knuffigen Italiener der ganze Generationen bewegte. Fast 60 Jahre sind seit der Präsentation vergangen, an Charme hat der kleine Kleinwagen über die Jahre aber nichts verloren und ist heute bei Fans beliebter denn je.

Der Fiat 500 und wie alles begann

Der Auftritt des Kleinen erfolgt mit einem Paukenschlag und typisch italienisch mit viel Tam Tam: Durch die Innenstadt von Turin schlängelte sich eine Autokarawane von 120 Exemplaren des neuen Fiat 500! Ein Auto dass mit einer klaren Mission angetreten war und die Massen mobilisieren sollte. In Italien auch als Cinquecento bekannt, bot er alles was sich die Käufer in den 50er Jahren wünschten:

  • Ausreichend Platz in der Stadt
  • Flottes Beschleunigen
  • Günstiger Preis

Der Fiat 500 im Präsentationsjahr von 1957

Da war jetzt nicht unbedingt eine bahnbrechende Neuheit die Fiat präsentierte, gab es in dieser Sparte doch bereits das Goggomobil, den BMW Isetta, den NSU Prinz, den Citroën 2CV oder den Mini. Trotzdem war der Fiat 500 ein Volltreffer und lag voll im Trend. Jeder wollte einen haben, vom eimfachen Handwerker bis zum gefeierten Schauspieler. Starregisseur Federico Fellini setzte dem 500 mit seinem Werk „Roma“ ein Denkmal. Lag der Erfolg vielleicht sogar in Gottes Händen? Vom Mailänder Erzbischof Giovanni Montini gab es offiziell den Segen – sowas ist wohl auch nur in bella italia möglich.