Honda VFR750R RC 30 – Rennsport Ikone

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Eine Legende im Rennsport

Klein und athletisch – die VFR750R war ein perfekter Sportler zu ihrer Zeit.

Die Erfolge im Rennsport trugen zu dem Ruf mit Nachhall bei, doch was war es denn nun eigentlich, was die Honda VFR750R, oder eben RC 30, so besonders gemacht haben? Die Fertigung von Hand ermöglichte ein außergewöhnliches Fertigungsniveau. In der Honda HRC-Abteilung entstand so eine Mixtur edelster Teile, wie der von Hand laminierten Verkleidung, die den Preis in die Höhe trieben. Wenn die RC 30 heute schon zu hohen Preisen gehandelt wird, so waren damals um die 27.000 DM eine starke Hausnummer. Gleichzeitig war es ein Prestigeprojekt von Honda. Die Japaner wollten der Welt zeigen zu was Sie in der Lage waren. Die RC 30 geizte dann auch nicht mit Reizen:

  • Titan-Pleuel
  • zahnradgetriebene Nockenwellen
  • Einarmschwinge
  • Achsschnellverschlüsse an der Gabel

Konnte auch im Detail überzeugen – V4-Motor und ein sehr kompakter Aufbau.

Dank eng gestuften Renngetriebe mit sechs Gängen und einem extra lang übersetzten ersten Gang konnte das Drehzahlband der RC 30 ideal genutzt werden. Und weil man auf der Rennstrecke normal allein auf dem Motorrad sitzt, war ein Soziusplatz gleich gar nicht vorgesehen. Das Licht an der Front erleuchtete zwar, war aber mehr Zugeständnis an die Straßenverkehrsordnung. Aber auch die RC 30 war nicht ganz frei von Fehlern. So harmonierte das beim 1988 verwendete Material von Ventil und Ventilsitz nicht miteinander. Das endete dann in eingeschlagenen Ventilen und das Motorrad stand still. Honda reagierte sofort und verbaute geänderte Zylinderköpfe mit härterem Material, was das Problem aus der Welt schaffte.

Wurde die VFR750R in der Stadt bewegt, konnte dies in Überhitzungsproblemen enden. Schließlich war Sie für die Geschwindigkeit gebaut, langsames Gezuckel führte zu einem Hitzestau unter der Verkleidung. Die verworrenen Krümmer und der geringe Kühlkreislauf trieben die Temperaturanzeige quasi zur Weisglut. Beheben lassen konnte sich die Überhitzung durch die zwei größeren Kühler aus dem HRC-Kit. Machte dann 2.300 DM für oben und 1.500 DM für unten. Bezahlbar war dagegen die Frischluftschale für die Vergaser. Diese gab es für 220 DM und deren Aufgabe war es die Vergaser vor der Motorabwärme zu schützen und die Dampfblasenbildung im Benzin zu vermeiden. Experten für die RC 30 wie Wellbrock dienten mit weiteren Material und Know-How.

4 Kommentare

  1. Stefan   •  

    Ich habe eine VF 500 PC12, Bj.85 in der Lackierung in der Garage, unverkäuflich 🙂

  2. Redaktion   •     Autor

    Der Neid vieler ist dir gewiss Stefan, da bin ich mir sicher! Glückwunsch 🙂

    gruß Markus

  3. Rainer vom golfplatz   •  

    Kommentar *
    Bin ein ausgesprochener V4-Fan und die RC 30 ist heute noch ein bildschönes Motorrad ohne elektronischen Schnickschnack, ein Genuß zu fahren, an besonderen Tagen…
    Wie eine Zigarre rauchen, nur besser;-)
    Aber auch die RC 24 (’88/89) als Alternative für die anderen Tage ist ein Supermotorrad und ein gelungener Kompromiß zwischen Sport und Tour.

  4. rc30_forever   •  

    es gibt noch eine Dritte zu verkaufen……meine RC30, absolute Perle, fast wie ab Ladentisch. Details für echt interessierte Käufer m_thebike@yahoo.de / TopPreis Euro 15’900.–.
    Muss in der Schweiz, nahe Basel abgeholt werden

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